Wie wirken sich Hebel beim Forex Handel aus?


Was ist mit "Hebel" (Leverage) gemeint?


Der Forex-Händler leiht einem Anleger einen Betrag, so dass größere Gewinne erzielt werden können. Beispiel: Der Anleger setzt einen Euro ein, worauf der Händler ihm ermöglicht, 400 Euro in seinen Einsatz einzubeziehen und daraus auch zu gewinnen. Der Hebel wird für dieses Beispiel mit 400 : 1 bezeichnet. Je höher der Hebel ist, desto höher ist zwar der Gewinn, aber auch das Risiko für den Anleger.


Wie kommt der Hebel zu Stande und welcher soll gewählt werden?


Forex-Händler fordern Gebühren, damit Anleger aktiv am Markt teilnehmen können. Diese Gebühren werden als Sicherheitsleistung (Fachbegriff: Margin) einbehalten. Multipliziert man diese prozentualen Quotienten mit der Zahl 100, so ergibt sich der Hebel. Beispiel: Ein Händler, der 0,5 Prozent der angelegten Summe einfordert, gewährt somit einen Hebel von 200. Einsteigern des Forex-Marktes werden Händler mit geringeren Hebel (nämlich mit geringerem Verlustrisiko) empfohlen. Doch es hängt nicht nur von der Erfahrung des Anlegers ab, welcher Hebel für eine Anlage auf dem Forexmarkt optimal ist, sondern auch von der Stärke der Währung. Der US-Dollar und der Euro sind Währungen, die stark sind (und somit auch vorhersehbar). Deshalb kann bei diesem Währungspaar ein hoher Hebel von Händlern zur Verfügung gestellt und von Anlegern akzeptiert werden, da auch bei höheren Summen Verluste eher unwahrscheinlich sind. Bei schwächeren - afrikanischen, südamerikanischen, asiatischen - Währungen ist eine höhere Vorsicht geboten. Doch nutzerfreundliche Forexbroker informieren den Verbraucher jeweils aktuell über interessante Währungsentwicklungen. Die Besonderheiten der verschiedenen Anbieter zeigt der Vergleich unter http://www.brokervergleich.net/forex auf.


Wer beaufsichtigt den Forex?


Es gibt keine internationale Aufsicht über Devisenmärkte. Jedoch national werden manche Marktteilnehmer, die Banken, von der Bankenaufsicht kontrolliert. Es wird (etwa in Deutschland) die Einhaltung der Gesetze überwacht, nämlich etwa die stetige Orientierung an die organisatorische Struktur für den Devisenhandel der Finanzinstitute. Somit unterstehen weder Broker noch Verbraucher einer direkten Kontrolle. Dies gibt Forexbrokern gelegentlich betrügerischen Spielraum, deshalb gilt auch hier: Wer den Devisenmarkt als Anlage in Betracht zieht, sollte sich über entsprechende (Online-)Forexbroker zunächst ausführlich bei den Verbraucherberatungen informieren. Auch neutrale Wirtschaftsmagazine halten über Erfahrungen mit bestimmten Forexbrokern immer wieder aktuelle Informationen bereit. Wer sich gut vorbereitet, der kann auch hier unnötige Verluste vermeiden.